Feuerwehr übt Umgang mit Gefahrgut

Das Firmengelände von Scherer Metallveredelung in der Schleifmattstraße war Mittelpunkt einer Übung der Feuerwehrabteilung Haslach. Angenommen wurde dabei, dass zwei Fässer mit Chemikalien Leck schlagen und sich die Säuren vermischen, wodurch es auch zu einer Rauchentwicklung kommt.

Für Einsatzleiter Andreas Wöhrle, der als erster an der Einsatzstelle eintraf, war zunächst eines klar: Abstand halten und heraus finden, um welche Stoffe es sich handelt. Die ersten Trupps rüsteten sich deshalb unter Atemschutz mit zusätzlichen Schutzanzügen aus. Parallel dazu wurde auf der gegenüberliegenden Gebäudeseite damit begonnen, den entstandenen Gebäudebrand einzudämmen.

Nachdem der erste Angriffstrupp die Stoffnummern erkundet hatte, konnte aus dem Datenblatt im Einsatzleitwagen die weitere Vorgehensweise entnommen werden. Der einsetzende starke Regen wäre dabei im Einsatzfall auch ein Vorteil für die Feuerwehr gewesen, da dieser giftige Dämpfe niedergeschlagen hätte. Der Angriffstrupp sorgte im  nächsten Schritt dafür, dass keine weitere Vermischung der Stoffe stattfindet.

Firmeninhaber Gernot Scherer verfolgte die Übung und das Vorgehen der Feuerwehr aufmerksam. Bei der Übungsbesprechung im Gerätehaus konnte er den Führungskräften dann auch wertvolle Tipps für den Ernstfall geben und kündigte an, dass er für die nächste Übung ein anspruchsvolleres Szenario bereit halten wird.

Kommandant Stefan Possler und Übungsleiter Peter Richter dankten von Seiten der Feuerwehr für die Möglichkeit, solche außergewöhnlichen Ausbildungsinhalte zu üben.

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