Raumschaftsübung in Steinach

Ausgehend von einem Fräserbruch in einer Maschine entstand in einer Produktionshalle der Firma Paschal ein Brand mit starker Rauchentwicklung, der sich auch auf das Spänesilo ausweitete. Mehrere Personen wurden dabei verletzt oder konnten sich nicht mehr selbst ins Freie retten. Infolge des Großeinsatzes kam es bei der Einfahrt auf das Werksgelände zu einem Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen.

Entsprechend der Übungsannahme von Kommandant Clemens Neumaier und dem stv. Abteilungskommandanten Markus Decker fuhr zunächst die Feuerwehr Steinach die Einsatzstelle an. Markus Decker erkundete die Lage und alarmierte neben der Abteilung Welschensteinach die Wehren der Raumschaft aus Haslach (mit den Abteilungen Schnellingen und Bollenbach), Fischerbach, Hofstetten und Mühlenbach sowie die Drehleiter aus Hausach und die Führungsgruppe Kinzigtal. Der DRK Ortsverein steinach kümmerte sich um die zahlreichen Verletzten.

Zur Brandbekämpfung und Menschrettung wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet. Die Wasserversorgung erfolgte zum einen über Unterflurhydranten auf dem Werksgelände. Zum anderen wurden Förderleitungen vom Welschensteinacher Talbach zu den Löschfahrzeugen an der Einsatzstelle verlegt. Hier kamen die TSF-W der Abteilungen Schnellingen und Bollenbach zum Einsatz.

Dem Rüstzug der Abteilung Haslach wurde die Menschenrettung beim Verkehrsunfall zugeteilt. Mit dem Einsatz der hydraulischen Rettungsgeräte Schere, Spreizer und Stempel wurde der Zugang zu den verletzten Personen soweit erweitert, dass diese möglichst schonend den Einsatzkräften des DRK übergeben werden konnten.

Die Führungsgruppe Kinzigtal unterstützte Einsatzleiter Markus Decker bei der Dokumentation des Einsatzes sowie der Ermittlung der eingesetzten Kräfte. Außerdem wurden Überlegungen getroffen, welche weiteren Feuerwehren im Ernstfall hinzu alarmiert werden könnten.

Kreisbrandmeister Bernhard Frei, der die Übung gemeinsam mit den Bürgermeistern und Kommandanten der Raumschaft verfolgte, dankte bei der Manöverkritik den Einsatzkräften für deren Einsatz. Die vielen Zuschauer zeigen das Interesse der Bevölkerung an der Feuerwehr und die Feuerwehrleute können auch stolz auf ihre ehrenamtliche Tätigkeit sein, so frei.

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