Waldbrand in Zell a.H.

Vermutlich durch einen Blitzeinschlag entstand in einem Waldgebiet im Bereich des Zeller Stadtwaldes ein Waldbrand. Da in den Tagen vor dem Brand große Trockenheit herrschte und die genaue Einsatzstelle zwischen Zell und Biberach lag, wurden zunächst die Feuerwehren Zell a.H. und Biberach alarmiert.

Schnell wurde klar, dass sich die Anfahrt zur Einsatzstelle schwierig gestalten würde und sich das Feuer auch rasch ausbreiten könnte. Aus diesem Grund wurden weitere Tanklöschfahrzeuge aus Nordrach, Hausach, Ohlsbach und Durbach sowie die Führungsgruppe Kinzigtal alarmiert. Einige Bauern meldeten sich mit ihren Pumpfässern ebenfalls einsatzbereit. Des weiteren wurden die Feuerwehren Oberharmersbach und Steinach eingesetzt.

Die Führungsgruppe Kinzigtal organisierte beim Gerätehaus in Zell a.H. die Einsatzleitung, bei der Firma Knauer in Biberach wurde der Bereitstellungsraum für die nachrückenden Einsatzkräfte geschaffen. Zells Bürgermeister Günter Pfundstein machte sich vor Ort und bei der Einsatzleitung ein Bild der Lage und tauschte sich mit Zells Kommandant Florian Lehmann, Kreisbrandmeister Bernhard Frei und Führungsgruppenleiter Christian Keller über den Verlauf des Einsatzes aus. Ortskundige Förster unterstützten die Einsatzleitung bis in die Nacht hinein.

Um den Waldbrand zu bekämpfen, wurde das Feuer mit sechs C-Rohren bekämpft und eine Ausbreitung gestoppt. Mit den Tanklöschfahrzeugen wurde ein Pendelverkehr eingerichtet. Da sich die Einsatzstelle in steilem, unwegsamem Gelände befand, war die Brandbekämpfung für die Einsatzkräfte unter Atemschutz eine große Herausforderung. Nach etwas mehr als zwei Stunden war das Feuer unter Kontrolle, eine Brandwache blieb über die ganze Nacht an der Einsatzstelle.

Insagesamt waren 130 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK, Polizei und THW im Einsatz.

Fotos vom Einsatzort: Stefan Hättich (FimMomente)

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