Eine 24-Stunden-Übung erlebten die älteren Mitglieder der Jugendfeuerwehr Haslach. Das Team um Jugendwart Sebastian Groß hatte sich dazu einiges einfallen lassen. Insgesamt sieben Einsätze mussten die Jugendlichen innerhalb ihrer Schicht bewältigen.
Als sich die elf Jugendlichen der Gruppe 1 der Jugendfeuerwehr zu ihrem Dienstbeginn im Gerätehaus einfanden, wussten sie noch nicht, was sie in den kommenden 24 Stunden erwartet. Zunächst galt es aber, die Feldbetten für die Nachtruhe aufzubauen und einzurichten.
Kurz darauf ertönte auch bereits das erste Mal der Alarmgong im Gerätehaus. „Eingeklemmte Person“ war das Stichwort und es musste eine Person unter einem Container befreit werden. Nachdem der Container gesichert war, konnte dieser mit mehreren Hebekissen angehoben und die Person befreit werden.
Nach dem Abendessen und mit Einbruch der Dunkelheit folgte der nächste Einsatz: Eine Person wurde vermisst. Nachdem das Waldgebiet eingeteilt war, konnten die Suchtrupps losziehen und nach kurzer Suche auch die Person finden.
Dass nicht jeder Alarm ein Ernstfall ist, mussten die Jugendlichen in der Nacht erfahren. Eine ausgelöste Brandmeldeanlage sorgte für die Unterbrechung der Nachtruhe. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass es doch nur ein Fehlalarm war.
In den frühen Morgenstunden führte die Alarmmeldung zum Urenkopfturm. Dort musste eine Person vom Turm nach unten gebracht werden.
Mit dem Stichwort „Person im Wasser“ folgte kurz nach dem Frühstück der nächste Alarm. Vor Ort konnte allerdings keine Person im Wasser gefunden werden. Stattdessen wurde eine Ölspur erkannt, die von den Jugendlichen abgesichert und beseitigt wurde.
Einsatz Nummer sechs war ein „Klassiker“: Im Leimengrubweg musste eine Katze von einem Baum gerettet werden. Schnell war die Leiter aufgestellt und das Tier aus der misslichen Lage befreit.
Der letzte Einsatz der Schicht war ein PKW-Brand. Im Industriegebiet Mühlengrün musste ein Löschangriff aufgebaut werden, um den PKW ablöschen zu können.
Nachdem alle Einsätze abgearbeitet waren, galt es noch, die Fahrzeuge und Geräte zu überprüfen und im Gerätehaus wieder „klar Schiff“ zu machen.









