Die Sommerfreizeit der Jugendfeuerwehr Haslach fand auch dieses Jahr wieder auf der Geutsche oberhalb Tribergs statt. Eine Woche war der Zeltplatz die Heimat für die Haslacher Jugendlichen.
Mit der Einteilung der Zelte, dem Verkünden der Lagerordnung und der Aufteilung der Nachtwachen startete das Zeltlager. Zuvor hatte ein Vortrupp bereits dafür gesorgt, dass das Podium, die Wasser- und Stromversorgung sowie die Schlaf- und Aufenthaltszelte aufgebaut waren.
Die Jugendlichen konnten so direkt loslegen und die Umgebung erkunden und im angrenzenden Wald Hütten und Unterschlüpfe bauen. Die freie Zeit wurde aber auch mit verschiedenen Spielen genutzt.
Zum Programm zählte auch in diesem Jahr die Lagerolympiade, die erstmals mehrtägig ausgetragen wurde. Dabei konnten die Jugendlichen in unterschiedlichen Disziplinen ihre Kreativität, Ausdauer, Geschicklichkeit und Teamfähigkeit unter Beweis stellen. Die Aufgaben waren bewusst so gestaltet, dass sowohl die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppen als auch die individuellen Stärken jedes Einzelnen gefördert wurden. Den krönenden Abschluss bildete die Präsentation der selbst gestalteten Steckenpferde. Im Anschluss absolvierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit diesen einen Hindernisparcours, der bei Kindern, Jugendlichen und Betreuern gleichermaßen für Begeisterung und viele fröhliche Momente sorgte.
Bei dem sommerlichen Wetter standen auch mehrfach Wanderungen zum Triberger Schwimmbad an, um sich dort abzukühlen. Aufgrund der langen Trockenheit und der Waldbrandgefahr musste allerdings auf das Lagerfeuer verzichtet werden.
Auch Bürgermeister Armin Hansmann kam zu einem Besuch auf dem Zeltplatz vorbei. Er hatte nicht nur Zeit für Gespräche mit den Jugendlichen und den Betreuern mitgebracht. Für alle gab es noch Eis und kühle Getränke, so dass die Freude über den Besuch und die Aufmerksamkeit groß waren.
Am Besuchertag nutzten zahlreiche Eltern, Angehörige sowie Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr die Möglichkeit, auf dem Zeltlager vorbeizuschauen und einen Einblick in das Lagerleben zu bekommen. Die Jugendlichen erzählten von ihren Erlebnissen und zeigten, was rund um den Zeltplatz gebaut wurde.
Im Wald wurde aber nicht nur gebaut. Die Jugendlichen und Betreuer unterstützten auch die Familie Nock, auf deren Grundstück das Zeltlager schon seit vielen Jahren stattfindet, bei Arbeiten im Wald. Bei der Pflege des Waldes erfuhren die Jugendlichen so auch mehr über die Auswirkungen von Sturmereignissen und Schädlingsbefall auf den heimischen Wald.
Für die Verpflegung während der Lagerwoche sorgte das Küchenteam um Andreas Gutmann und David Zagermann. Die Teilnehmer wurden täglich mit einem reichhaltigen Frühstück, einem frisch zubereiteten Drei-Gänge-Mittagessen sowie einem abwechslungsreichen Abendessen versorgt.
Jugendwart Sebastian Groß zog nach dem Zeltlager ein positives Fazit: „Die Woche auf der Geutsche bot den Jugendlichen viele wertvolle Erfahrungen, stärkte den Zusammenhalt innerhalb der Jugendfeuerwehr und wird allen Beteiligten noch lange in schöner Erinnerung bleiben.“






