Am 16.09.1971 wurde mit der Gründung einer Jugendfeuerwehr in Haslach eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen. Dieses Jahr feiert die Jugendfeuerwehr ihr 50jähriges Bestehen und ist aus der Feuerwehr Haslach nicht mehr wegzudenken.

Die Sommerfreizeiten Zählten dabei schon seit den Anfangsjahren zu den Höhepunkten. Nachdem im Frühjahr 1972 die Zustimmung zur Ausrichtung eines Sommerzeltlagers groß war, ging die Suche nach einem geeigneten Zeltplatz los. Auf der Geutsche oberhalb Tribergs wurde man schließlich bei Salomon Nock fündig und im August 1972 konnten dort erstmals die Zelte aufgeschlagen werden. Aus den Erlösen der Altpapiersammlungen konnte dazu auch ein Gruppenzelt angeschafft werden. Die Begeisterung bei den Jugendlichen war groß, und die Teilnehmerzahlen stiegen von Jahr zu Jahr. Bei Arbeitseinsätzen wurde entweder auf dem Zeltplatz Raum für weitere Zelte geschaffen oder im Wald das Holz für das Lagerfeuer bereitet. Die Küche war dabei immer Chefsache, denn auf den ehemaligen Kommandanten Karl-Heinz Geiger folgte der heutige Kommandant Stefan Possler als Küchenchef. Der Spaß war dabei immer groß, egal ob bei Fußballduellen, beim Kartenspielen, Wasser- oder Schlammschlachten oder den gemütlichen Abenden am Lagerfeuer.

Auch bei den Kreiszeltlagern der Ortenauer Jugendfeuerwehren war die Haslacher Jugendfeuerwehr immer wieder vertreten. Häufig waren diese Kreiszeltlager auch verbunden mit den Leistungsübungen der Jugendfeuerwehren. Aber auch sonst konnten Kontakte zu Mitgliedern anderer Jugendfeuerwehren geknüpft werden.

Nach der Wiedervereinigung wurde dann auch Brieselang vor den Toren Berlins zum Ziel. Erstmals konnte 1996 die Reise nach Brieselang angetreten werden, wo die Unterbringung in einer Sporthalle erfolgte und natürlich auch ein Abstecher in die heutige Bundeshauptstadt anstand. Im Jahr darauf erfolgte dann der Gegenbesuch der Jugendlichen aus Brieselang beim Zeltlager auf der Geutsche.


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