Mit einer Firmenbesichtigung endete für die Führungsgruppe Kinzigtal die Corona-Pause. Nach mehr als eineinhalb Jahren ohne Dienstabend trafen sich die Mitglieder in Wolfach bei der Firma „Rauber Funktechnik und Sonderfahrzeugbau“.

Christian Keller als Leiter der Führungsgruppe Kinzigtal freute sich, fast die komplette Mannschaft nach der langen, der Corona-Pandemie geschuldeten, Pause wieder zu sehen. Manuel Rauber, selbst viele Jahre Mitglied in der Führungsgruppe Kinzigtal, stellte drauf seinen Betrieb vor.

Was vor sieben Jahren mit dem Ausbau eines Fahrzeuges für die Feuerwehr Biberach begann, kann sich durchaus als Erfolgsgeschichte bezeichnen. Sechs festangestellte Mitarbeiter und weitere sechs Aushilfen haben seither etwa 150 Fahrzeuge hauptsächlich für Feuerwehren und das Rote Kreuz ausgeliefert. Die Kunden finden sich überwiegend entlang der Rheinschiene, aber auch in Württemberg und vereinzelt sogar auch außerhalb Baden-Württembergs sind Fahrzeuge „Made in Wolfach“ im Einsatz. Rauber könnte sogar weiter expandieren, wie er den Feuerwehrkameraden berichtete. Doch auch er spürt die Lieferengpässe bei verschiedenen Herstellern und so ist er in dieser Hinsicht erst einmal zurückhaltend.

Neben dem Sonderfahrzeugbau ist die Funktechnik ein weiteres Standbein. Umrüstung auf Digitalfunk und die Einrichtungen von Sirenen sind hier aktuelle Themen, wie Rauber berichtete.

Keller bedankte sich abschließend bei Rauber, dessen beruflicher Erfolg auch Auswirkungen bei der Führungsgruppe hat: Manuel Rauber wird sich dort zurückziehen und so war der erste Dienstabend nach der Corona-Pause auch die Verabschiedung aus der Führungsgruppe Kinzigtal.

Christian Keller wies außerdem auf die neue Alarmierungsordnung hin, die vor kurzem im Ortenaukreis eingeführt wurde. Außerdem gab er einen Ausblick, wie sich die Führungsgruppe Kinzigtal im nächsten Jahr vorstellen möchte.

v.l.: Christin Keller (Leiter FüGr) und Manuel Rauber

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