Die beiden Tragkraftspritzenfahrzeuge (TSF-W) der Abteilungen Schnellingen und Bollenbach sind von nun an auch mit einer Wärmebildkamera ausgestattet. Daniel Arnold hat die Geräte in die beiden Fahrzeuge eingebaut.


Vor einigen Jahren musste häufig noch eine andere Feuerwehr alarmiert werden, wenn im Einsatz eine Wärmebildkamera benötigt wurde. So war das auch in Haslach, bevor durch eine Spendenaktion durch Haslacher unternehmen die erste Wärmebildkamera angeschafft werden konnte. Zwischenzeitlich sind die Preise gesunken und eine Wärmebildkamera gehört zur Standardbeladung eines Löschfahrzeuges.

Eine Wärmebildkamera ermöglicht es einem Trupp, sich auch in einem total verrauchten Raum zu orientieren. Nicht nur bei der Suche nach vermissten Personen können die Geräte eingesetzt werden. Die Trupps können sich schneller fortbewegen, Brandherde schneller lokalisieren und außerdem Hindernisse oder Gefahrenstellen besser erkennen. Möglich machen dies die Wärmebildkameras, da sie langwellige Infrarotstrahlen sichtbar machen.

Für Kommandant Stefan Possler sind beiden Wärmebildkameras eine sinnvolle Ergänzung der Ausrüstung der beiden Abteilungen, die im Ernstfall wertvolle Zeit bei der Menschenrettung sparen kann. Die beiden Abteilungskommandanten Fabian Kinnast und Jürgen Schätzle freuen sich über die Geräte und diese nach der Corona-Pause auch verstärkt in der Ausbildung und den Proben einsetzen.


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